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Krebs

Jeder 4. Hund entwickelt im Laufe seines Lebens einen Tumor, dieser muss nicht zwingend bösartig sein. Dennoch ist es wichtig, die Diagnose rechtzeitig zu stellen, denn einige maligne Tumorarten bilden Metastasen in lebensnotwendigen Organen. Die häufigsten Tumore bei Hunden sind der Mammatumor (ein Krebs an den Milchdrüsen, welcher bei unkastrierten Hündinnen auftritt), Lymphdrüsenkrebs, Hautkrebs, Maulhöhlenkrebs und Knochenkrebs.

Ursache von Krebs beim Hund

Die Ursachen für Krebs sind vielseitig und nicht gänzlich geklärt. Allerdings hat der Fortschritt in der Tiermedizin dazu geführt, dass Krebs beim Hund häufiger erkannt und behandelt werden kann. Im Körper des Hundes finden tagtäglich Mutationen von Genen statt, diese werden in der Regel sofort vom Immunsystem erkannt und zerstört. Weisen diese Mutationen jedoch eine Immuntoleranz auf, so können sich diese weiter entwickeln und einen Tumor bilden. Man geht davon aus, dass Schadstoffe oder auch Stress Krebs begünstigen können. Auch eine unausgewogene Ernährung kann das Entstehen von Krebs verursachen.

Symptome von Krebs beim Hund

Es gibt einige Anzeichen, die auf Krebs beim Hund hindeuten. Dennoch solltest du bei einem Verdacht dringend einen Tierarzt aufsuchen.

Wer seine Diagnose bei Google einholt, sollte sich eine Zweitmeinung von Yahoo holen

 

Achtung: Wer kennt das nicht? Man googelt nach Symptomen und plötzlich hat man Krebs. Krebs hat viele Gesichter und seine Symptome können sich mit Symptomen anderer Krankheiten überschneiden. Der Besuch beim Tierarzt ist daher unumgänglich.
  • Viele Hunde entwickeln im Alter Knoten an der Haut. Ein Tierarzt kann hier durch eine Feinnadelaspiration eine Gewebeprobe entnehmen und prüfen, ob der Tumor bösartig ist.
  • Ohne Grund hört ein Hund nicht auf zu Fressen. Verweigert dein Hund das Essen, solltest du einen Blick ins Maul wagen. Kannst du Veränderungen an den Lefzen oder den Mundhöhlen erkennen? In jedem Fall solltest du dringend einen Tierarzt aufsuchen.
  • Blutiger Durchfall kann ein Symptom für einen Tumor im Magen- /Darmbereich sein. Du solltest dringend einen Tierarzt aufsuchen.
  • Ist der Hund besonders schlaff, will nicht mehr Gassi gehen und verliert Interesse an Dingen, die ihn früher begeistert haben, solltest du deinem Tierarzt einen Besuch abstatten.

 

Diagnose

Der Tierarzt wird deinen Hund abtasten und genau untersuchen. Je nachdem welche Art von Tumor verdächtigt wird, erfolgen weitere Untersuchungen. Das können Gewebeproben mittel Feinnadelaspiration sein, außerdem können Blutuntersuchungen, Röntgen- und Ultraschallaufnahmen sowie Endoskopie und Computertomographie erfolgen.

Behandlung & Therapie

Insofern möglich, wird der Tumor operativ entfernt. Außerdem können Chemo- und Strahlentherapie erfolgen. Eine frühzeitige Diagnose verspricht hohe Erfolgschancen. Zudem haben sich die Behandlungsmöglichkeiten durch den Fortschritt in der Forschung deutlich verbessert.

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