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Hundefutter für Senioren

Braucht mein Hund schon Senior Hundefutter?

Der Alterungsprozess startet zwischen dem fünften und achten Lebensjahr, allerdings hängt dies stark von Rasse und Gewicht deines Hundes ab. Denn kleine Hunderassen werden deutlich älter als große Rassen. Wenn du merkst, dass dein Hund deutlich ruhiger wird und vielleicht auch weniger Bewegung einfordert als früher, dann kann das der Beginn des Senioralters sein. Weitere Kennzeichen sind das Ergrauen der Schnauze oder ein häufigeres Bedürfnis zum Wasserlassen.

Senior Hundefutter, weil sich die Ansprüche an die Ernährung ändern

Wenn der Hund älter wird, dann solltest du darauf achten, dass der Eiweißgehalt des Hundefutters nicht zu hoch ist. Das hängt damit zusammen, dass sich im Alter die Funktion von Leber, Niere und Stoffwechsels ändern. Du solltest dringend die Nierenwerte deines Hundes im Blick haben, denn im Alter kann es sein, dass die Nieren nicht mehr so gut arbeiten. In diesem Fall bräuchte dein Hund ein Futter mit reduziertem Phosphorgehalt. Außerdem wird der Darm deines Senior Hundes mit dem Alter träge, das Futter muss daher leicht verdaulich sein. Übrigens: Auch die Nase leidet unter dem Alter. Der Hund nimmt Gerüche nicht mehr so gut wahr wie früher und es passiert häufig, dass Senior Hunde im Alter sehr wählerisch werden, was das Futter angeht. Dann kannst du Futter wählen, was einen intensiveren Geruch hat.

„Das sind doch nur ein paar Kilo zu viel!“ – Übergewicht beim Senior Hund

Experten schätzen, dass 40% aller Hunde übergewichtig sind. Mal ein Leckerli hier, mal ein Leckerli da und schon hat der Hund ein Kilo mehr auf den Rippen. „Ein Kilo, das ist doch nichts“, denkt manch einer da. Doch wenn man das Kilo ins Verhältnis zum Körpergewicht setzt, wird klar, dass das Gewicht unbedingt gehalten werden muss. Bei einem Hund mit einem Körpergewicht von 20 Kilo entspricht ein Kilo einer Gewichtszunahme von 5%! Übergewicht bei Hunden – und insbesondere bei Senior Hunden – führt zu einem Teufelskreis. Das Gewicht belastet die Gelenke, woraufhin der Hund bei Schmerzen weniger läuft. Bei gleicher Fütterung und weniger Bewegung nimmt der Hund automatisch zu und die zusätzlichen Pfunde belasten die Gelenke noch weiter.

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